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Oberkommissar Schenkofski ist der "Sheriff von Bruckhausen"

Andreas Schenkofski am Hans-Raulin-Platz
Oberkommissar Schenkofski ist der "Sheriff von Bruckhausen"
Andreas Schenkofski ist Bezirksdienstbeamter in Bruckhausen. Seine Basis, die Wache am August-Bebel-Platz in Marxloh, ist von seinem Bezirk rund eineinhalb Kilometer entfernt. Kein Problem für den 52-Jährigen, denn "...10.000 Schritte am Tag sind das Minimum."
Stefanie Bersin

Ob er zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs ist: Andreas Schenkofski weiß bereits nach seinen ersten Monaten im Amt, wie die Bevölkerung in Bruckhausen tickt. Schon zu seinen Zeiten im Wach- und Wechseldienst der Wache Meiderich war er regelmäßig in seinem jetzigen Zuständigkeitsbereich unterwegs. 1994 hat der Duisburger bei der Polizei angefangen. Zunächst hatte er eine Ausbildung als Energieelektroniker bei Thyssen-Krupp gemacht und anschließend dort auch gearbeitet. Aber dann gab es den Wunsch nach Veränderung. Bei seiner zweiten Berufswahl spielte sein Bruder eine wichtige Rolle, der zu diesem Zeitpunkt schon bei der Polizei seine Brötchen verdiente. "Ich wollte auch Polizist werden", berichtet Andreas Schenkofski. "Anderen zu helfen, war mir schon immer wichtig."

Von den Bruckhausener Bürgerinnen und Bürgern wird er oft angesprochen und gefragt, ob er der neue Dorfsheriff sei. Der Polizeioberkommissar weiß, dass er in die großen Fußstapfen seiner Vorgänger tritt. Aber er freut sich, denn "miteinander ins Gespräch zu kommen, mich bekannt zu machen und Vertrauen aufzubauen, das ist mir wichtig." Schenkofski versteht sich als Unterstützer. Bei einem seiner ersten Besuche in der Moschee an der Dieselstraße hat das auch prima geklappt. Man habe ihn gleich hereingebeten, ihm einen Tee angeboten und das schwierige Amtsdeutsch beklagt. Schenkofski weiß um diese Sorgen und betont: "Natürlich helfe ich bei Behördengängen. Auch das gehört für mich zu meinen Aufgaben."

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