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Mario Koskes neues Revier

Mario Koske
Mario Koskes neues Revier
Nach mehr als 25 Jahren Streifendienst wechselt Mario Koske auf der Wache in Rheinhausen die Etage: Das Büro im ersten Stock besucht der Polizeihauptkommissar allerdings eher selten. Als neuer Bezirksdienstbeamter ist Bergheim jetzt sein Revier.
Stefanie Bersin

Jederzeit Rede und Antwort stehen, Präsenz zeigen, ein offenes Ohr für die Bergheimer haben - das hat sich PHK Koske als neuer Bezirksdienstbeamter auf die Fahne geschrieben. Besonders liegen dem Vater von zwei erwachsenen Kindern die kleinsten Bergheimer am Herzen. Wenn nach den Sommerferien der Unterricht wieder beginnt, will der 52-Jährige das Thema Schulwegsicherheit ins Visier nehmen: "Ich werde vor Ort sein und sicher auch den ein oder anderen, der falsch parkt, in die Schranken weisen."

Vor 30 Jahren wollte Mario Koske eigentlich als Feuerwehrmann in die Fußstapfen seines Vaters treten. Nach der Lehre als KFZ-Mechaniker bewarb er sich bei Polizei und Feuerwehr. Die Polizei sagte schneller zu. Nach seiner Ausbildung und einer Zeit bei der Einsatzhundertschaft kam er nach Rheinhausen, wo er größtenteils im Wach- und Wechseldienst im Einsatz war. An diese Zeit erinnert er sich gern: "Damals haben uns meistens lebensältere Kollegen das Laufen beigebracht", schmunzelt er. Nicht nur die Kolleginnen und Kollegen auf der Wache kennt Mario Koske also schon lange, sondern auch sein Revier. Zusammen mit seinem Bezirksdienstpartner Volker Deinert - Bergheim hat aufgrund seiner hohen Einwohnerzahl zwei Bezirksdienstbeamte - kümmert sich der Fußballfan ab sofort um die großen und kleinen Anliegen der Bergheimer.