Polizeinotruf in dringenden Fällen: 110

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Falsche Polizeibeamte unterwegs

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Falsche Polizeibeamte
Falsche Polizeibeamte unterwegs
Warnhinweise der Polizei zeigen Wirkung
Gleich drei Mal versuchten Trickbetrüger am Dienstag (19. Februar), Senioren um ihr Erspartes zu bringen. Im ersten Fall rief gegen 10:30 Uhr eine Frau, die sich am Telefon als Polizistin ausgab, bei einer 79-Jährigen an, die auf der Knappenstraße in Obermarxloh wohnt.
Pressestelle

Die Trickbetrügerin gab an, dass man eine Einbrecherbande gefasst habe, die einen Zettel mit der Anschrift der Rentnerin dabei hatte. Weil man nun mit einem Einbruch bei der Obermarxloherin rechne, sollte sie ihre Wertgegenstände außerhalb der Wohnung an einem vereinbarten Ort ablegen. Die Duisburgerin reagierte allerdings richtig - sie beendete das Telefonat und erstattete Anzeige.

Ein vergleichbares Telefonat führte gegen 13 Uhr ein 74-Jähriger, der auf dem Sternbuschweg in Neudorf-Süd wohnt. Bei ihm meldete sich ein Mann, der sich als Polizist ausgab und eine ähnliche Geschichte erzählte.

Um 13:45 Uhr versuchte ein Trickbetrüger einen 70-Jährigen zu überlisten, der in Hochemmerich auf der Industriestraße wohnt. In beiden Fällen reagierten die Senioren richtig und verständigten die echte Polizei.

Die Polizei bittet die Bürgerinnen und Bürger aufmerksam zu sein: Bitte lassen Sie keine fremden Menschen in die Wohnung. Die Kripo sowie die Kolleginnen und Kollegen im Streifendienst kontrollieren nicht, ob oder wieviele Wertsachen sich bei Ihnen zu Hause befinden. Lassen Sie sich noch im Hausflur oder am Telefon die Namen der vermeintlichen Polizisten geben. Stehen die falschen Beamten vor Ihrer Türe, prägen Sie sich ihr Aussehen ein. Wählen Sie im Anschluss die 110 und überprüfen Sie so, ob es die Beamten oder einen Einsatz an Ihrer Anschrift gibt.