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Wasserschutzpolizei kontrolliert Jetski-Fahrer auf dem Rhein

Jetski-Kontrolle
Wasserschutzpolizei kontrolliert Jetski-Fahrer auf dem Rhein
Die Wasserschutzpolizei nimmt auch in diesem Jahr wieder verstärkt Jetski-Fahrer auf dem Rhein ins Visier. Immer häufiger fahren Wassermotorräder außerhalb der dafür vorgesehenen Bereiche Figuren auf dem Rhein.
Caroline Dlutko

Sie gefährden dadurch nicht nur sich selbst, sondern behindern auch den Schiffsverkehr und belästigen durch den anhaltenden Lärm der Motoren die Anwohner. Besonders im Bereich der NATO-Rampen in Köln-Sürth und Niederkassel-Rheidt gibt es immer häufiger Verstöße - und das, obwohl sich eine ausgewiesene Wassermotorradstrecke in der Nähe (Raum Wesseling) befindet.

In den vergangenen Wochen haben die Beamten bereits 44 Jetski-Fahrer kontrolliert. 15 von ihnen bekamen eine Anzeige, weil sie auf dem Rhein außerhalb der dafür gekennzeichneten Zonen Kreise fuhren. Außerdem wurden in acht Fällen Verwarngelder fällig, weil die Fahrer ihre Papiere nicht dabei hatten oder die Kennzeichen an ihren Jetski falsch angebracht waren.

Die letzte Schwerpunktkontrolle der Wasserschützer war am Samstag (13. Juni). Im Laufe der kommenden Sommermonate wird die Wasserschutzpolizei immer wieder solche Kontrollen ansetzen.

Jetski-Fahrer sollten grundsätzlich beachten:

   - Außerhalb der als Wassermotorradstrecken gekennzeichneten 
     Bereiche (Tafelzeichen E22) sind ausschließlich Wanderfahrten 
     erlaubt 
   - Eine Wanderfahrt hat einen festen Start- und Zielpunkt. 
     Wegpunkte dürfen nicht mehr als zwei Mal passiert werden. Die 
     Rückfahrt ist erst nach einer Stunde wieder möglich. 
   - Innerhalb der Wassermotorradstrecken dürfen Jetski-Fahrer bis 
     zur Strommitte auch Figuren und Kreise fahren - eine solche 
     Strecke liegt beispielsweise zwischen Rhein-Kilometer 666,50 und
     667,00 (Raum Wesseling)